Mit Traurigkeit umgehen

Wenn wir nachdenken über das Älterwerden, über Einsamkeit, Schicksalsschläge, Krankheiten, oder wenn wir an die Menschen denken, die wir bereits verloren haben, oder darüber, wie endlich unser Besuch hier auf der Erde ist, dann bleibt es nicht aus, dass wir traurig werden dabei. 

 

Wenn wir nachdenken über die Kriege, die auf der Welt wüten, zum Teil ganz nah bei uns oder auch weiter weg, bei denen Kinder und ihre Familien leiden, verhungern und sterben, über Diktatoren, Armut, Hunger oder über Ungerechtigkeit, dann ist es nur natürlich, dass wir dabei traurig werden. 

 

Manchmal aber bleibt diese Traurigkeit und setzt sich fest. Dann erfüllt sie uns von innen heraus und begleitet uns bei allem, was wir tun. Und manchmal wird diese Schwere dann ein Teil von uns, der stärker wird als wir. 

 

Dann ist es gut, wenn wir uns jemanden mit ins Boot holen, mit dem wir reden könne, der uns zuhört, mit dem wir Wege entwickeln, um mit der Traurigkeit umgehen zu lernen und, wenn wir sie nicht ablegen können, mit ihr leben zu lernen.

Manchmal braucht man einfach jemanden mit im Boot. 

Es ist wichtig den Schmerz zu akzeptieren, bevor man ihn loslassen kann.

Unbekannt

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