Gesundheit und selbstfürsorge
Gesundsein bedeutet nicht einfach nur "nicht krank" zu sein.
Natürlich bedeutet Gesundheit körperliche Gesundheit: keine Schmerzen zu haben, sich fit zu fühlen, vielleicht einer Arbeit nachgehen zu können, im Idealfall mit Freude, um sich sein Leben zu finanzieren.
Gesundsein bedeutet aber noch mehr: seelische und geistige Gesundheit!
Zufriedenheit, Ausgeglichenheit, gelingende Beziehungen, Freude am Leben, innere Ruhe und Zuversicht, gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung, Antrieb, erholsamer Schlaf, weitgehend sorgenfreie Gedanken und ausreichende Teilnahme am sozialen Leben.
Gesundheit, weder die körperliche, noch die geistige oder seelische, fällt nicht vom Himmel - man wird sie nicht finden. Nirgends. Da ist sie wie die Liebe und das Glück. Alles liegt in uns.
Selbstfürsorge muss man manchmal erst (wieder) lernen:
"Angst packt. Liebe lässt los. Angst wurmt, Liebe beruhigt. Angst greift an, Liebe heilt. Jeder menschliche Gedanke, jedes Wort und jede Tat basiert auf der einen oder anderen Emotion." (N. D. Walsch).
Ja, so ist das. Und zuerst muss unsere Selbstliebe sich um uns kümmern.
Um gesund und zufrieden zu sein und zu bleiben, muss man etwas tun. Vom Denken ins Tun kommen. Manchmal gelingt uns das besser, manchmal weniger gut. Manchmal kommen wir ganz alleine zurecht oder mit Partner, Freunden oder mit der Familie.


Manchmal brauchen wir einfach nur jemanden mit im Boot.
Es gibt aber Lebensphasen, in denen wir das Gesundbleiben in all seinen Dimensionen nicht alleine hinbekommen. Da tut es gut, Unterstützung zu bekommen. Und sie zuzulassen.
Manchmal brauchen wir einfach nur jemanden mit im Boot.
Dann kann man sich die Probleme oder Sorgen gemeinsam ansehen, darüber reden, einander zuhören, Ziele herausfinden und deren Bewältigung angehen.
So erlangt man den Mut und den Antrieb wieder, der in uns allen angelegt ist: Zuversicht zurückgewinnen, Pläne schmieden. Das kann man üben, das muss man aber nicht alleine schaffen: manchmal tut es eben gut, wenn man diesen Weg gemeinsam geht.

Wenn wir uns nicht um uns selbst kümmern, haben wir irgendwann nichts mehr zu geben.
Unbekannt
